CAMPUS-Rennen 2017 des RSV-Aachen – Rennbericht von Jens

CAMPUS-Rennen 2017 des RSV-Aachen – Rennbericht von Jens

Ich dachte mir, „Fahr mal schön weit weg nach Aachen, zu so nem ruhigen Campus-Rennen und hau mal einen raus. Da kommt eh keiner von den Granaten aus den Granatenteams hin“. Pustekuchen. Es hagelte Granaten. Alle üblichen Verdächtigen waren da und hatten ihre komplette Granatenhelfer-Garnitur dabei. Dementsprechend wurde es ein sehr taktisches, unruhiges Rennen, geprägt durch die großen Teams.

Eine Granate macht die Düse, der Rest vom Team riegelt hinten ab und nimmt Tempo raus. Wenn eingeholt, fährt die nächste Granate raus und so weiter. Das übliche Spiel halt. Klein-Chinakracher Jensi ist auch anfangs brav etliche Attacken mitgefahren. Aber weil eigentlich jede Attacke gekontert wurde, dachte ich mir: „Fahr im Hauptfeld mit, spare Kraft und probiere es am Ende des Rennens nochmal.“
…gut, Hardy Zimmermann und 2 weitere Fahrer konnten sich irgendwann absetzen…aber eh nicht meine Liga (#Chinakracher vs. Atombombe)….

3-4 Runden vor Schluss, die Beine waren noch ganz ok, dachte ich mir „Bei der nächsten Attacke bin ich dab…“ und zack mitten im Satz quasi, zogen 2 Jungs raus, ohne dass ich das „…ei“ noch zu Ende denken konnte. Taktisch sehr clever, machten die Teamkollegen dahinter sofort auf breiter Front dicht. „Ehhhm, dürfte ich da mal irgendwo noch durch“, hätte ich fast gefragt. Aber ein „Klar gerne, bitte schön…“, hielt ich für unrealistisch und ließ es deshalb. Tatsächlich konnte ich mich dann eine halbe Runde später nochmal alleine vom Feld absetzen. Eine weitere knappe Runde später war die Flucht aber vorbei. Auf die Zielgerade bog ich dann zwar wieder als erster vom Hauptfeld ein, aber da waren sie wieder, meine drei Probleme, die ich schon in Mönchengladbach hatte.

1. Zielgerade bergauf,
2. Gegenwind
3. Punch-Fähigkeiten wie Henry Maske. Also keine.

Wie in Mönchengladbach wurde ich durchgereicht. Platz 20
Fazit: es hat Spaß gemacht. Ich lerne weiter. Ich muss NOCH weiter wegfahren

 

Danke an Peter Bock für die Fotos!

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